Westdeutschland
Westdeutsche Meisterschaft
Wanderpokal und Wanderschärpe (goldene Schrift auf dunkelblauem Grund)
Die Westdeutsche Meisterschaft zählt zu den traditionsreichen, nicht ortsgebundenen Titeln des rheinischen Fähndelschwenkens. Austragungsort und ausrichtender Verein wechseln mit dem jeweiligen Sieger.
Steckbrief
- Geltungsbereich: Nicht ortsgebundene Meisterschaft.
- Startberechtigung: Fähnriche eines Junggesellenvereins oder einer vergleichbaren Vereinigung, die noch nie verheiratet waren.
- Wanderpreise: Wanderpokal und Wanderschärpe mit goldener Schrift auf dunkelblauem Grund.
- Besonderheit: Der Siegerverein übernimmt grundsätzlich die Ausrichtung im Folgejahr; der Wettbewerb wandert dadurch durch das Vereinsgebiet.
Austragung und Wertung
Gewertet wird nach der Einheitspunktierliste des Rheinlandes. Der erste Durchgang beginnt mit den sieben Regelfiguren; anschließend folgen die Kunstfiguren. Vorentscheidung und Finale dauern jeweils fünf Minuten. In das Finale ziehen grundsätzlich die fünf Bestplatzierten ein, bei Punktgleichheit gegebenenfalls weitere Fähnriche.
Die Gesamtwertung verbindet Figurenpunkte, Haltung und Fehler. Bei Punktgleichstand entscheidet zunächst die bessere Haltung, danach die geringere Zahl der Fehlerpunkte. Für eine reguläre Austragung müssen Fähnriche aus mindestens drei Vereinen antreten.
Tradition und Einordnung
Die Westdeutsche Meisterschaft ist auch in der Mertener Vereinsgeschichte verankert: Für 1949 ist ein Titelgewinn von Johann Heck beim Freundschaftsbund in Merten überliefert. Weitere Sieger- und Austragungslisten werden nach Quellenprüfung ergänzt.
Grundlage: Satzung der Einheitspunktierliste des Rheinlandes, Stand 25. April 2009 ↗. Termine, Austragungen und historische Ergebnislisten werden auf dieser Seite fortlaufend ergänzt.
Austragungen
Noch keine Austragung eingetragen.