Vorgebirge
Vorgebirgsmeisterschaft
Wanderpokal und Wanderschärpe (goldene Schrift auf rotem Grund)
Die Vorgebirgsmeisterschaft nimmt unter den neun Wettbewerben eine Sonderrolle ein: Sie ist die einzige ausdrücklich ortsgebundene Meisterschaft und wird ausschließlich im Vorgebirge ausgetragen.
Steckbrief
- Geltungsbereich: Ortsgebundene Meisterschaft im Vorgebirge.
- Startberechtigung: Fähnriche aus dem gesamten Rheinland nach den allgemeinen Teilnahmebestimmungen der Einheitspunktierliste.
- Wanderpreise: Wanderpokal und Wanderschärpe mit goldener Schrift auf rotem Grund.
- Besonderheit: Seit 2002 wird die Meisterschaft – wie bereits bis 1993 – wieder nach einer fest vereinbarten Reihenfolge auf den Junggesellen- und Maifesten des Vorgebirges ausgerichtet. Pokal und Schärpe kehren im Folgejahr ins Vorgebirge zurück.
Austragung und Wertung
Gewertet wird nach der Einheitspunktierliste des Rheinlandes. Der erste Durchgang beginnt mit den sieben Regelfiguren; anschließend folgen die Kunstfiguren. Vorentscheidung und Finale dauern jeweils fünf Minuten. In das Finale ziehen grundsätzlich die fünf Bestplatzierten ein, bei Punktgleichheit gegebenenfalls weitere Fähnriche.
Die Gesamtwertung verbindet Figurenpunkte, Haltung und Fehler. Bei Punktgleichstand entscheidet zunächst die bessere Haltung, danach die geringere Zahl der Fehlerpunkte. Für eine reguläre Austragung müssen Fähnriche aus mindestens drei Vereinen antreten.
Tradition und Einordnung
Die Mertener Chronik nennt Johann Heck als Vorgebirgsmeister des Jahres 1946. Achtzig Jahre später kehrte die Meisterschaft 2026 im Rahmen des Lehmkuhlenfestes nach Merten zurück.
Grundlage: Satzung der Einheitspunktierliste des Rheinlandes, Stand 25. April 2009 ↗. Termine, Austragungen und historische Ergebnislisten werden auf dieser Seite fortlaufend ergänzt.