Siebengebirge

Siebengebirgsmeisterschaft

Wanderpokal und Wanderschärpe (rot-goldene Schrift auf gold-rotem Grund)

Die Siebengebirgsmeisterschaft ist ein traditionsreicher, nicht ortsgebundener Titel des rheinischen Fähndelschwenkens. Der Siegerverein trägt die Verantwortung für die nächste Austragung.

Steckbrief

  • Geltungsbereich: Nicht ortsgebundene Meisterschaft.
  • Startberechtigung: Fähnriche eines Junggesellenvereins oder einer vergleichbaren Vereinigung, die noch nie verheiratet waren.
  • Wanderpreise: Wanderpokal und Wanderschärpe mit rot-goldener Schrift auf gold-rotem Grund.
  • Besonderheit: Austragungsort und Gastgeber wechseln grundsätzlich mit dem Sieger. Pokal und Schärpe werden im Folgejahr an den neuen Meister übergeben.

Austragung und Wertung

Gewertet wird nach der Einheitspunktierliste des Rheinlandes. Der erste Durchgang beginnt mit den sieben Regelfiguren; anschließend folgen die Kunstfiguren. Vorentscheidung und Finale dauern jeweils fünf Minuten. In das Finale ziehen grundsätzlich die fünf Bestplatzierten ein, bei Punktgleichheit gegebenenfalls weitere Fähnriche.

Die Gesamtwertung verbindet Figurenpunkte, Haltung und Fehler. Bei Punktgleichstand entscheidet zunächst die bessere Haltung, danach die geringere Zahl der Fehlerpunkte. Für eine reguläre Austragung müssen Fähnriche aus mindestens drei Vereinen antreten.

Tradition und Einordnung

In der Mertener Vereinschronik ist für 1958 ein Sieg von Josef Mandt bei der Siebengebirgsmeisterschaft überliefert. Die vollständige historische Ergebnisfolge wird schrittweise aus geprüften Quellen aufgebaut.

Grundlage: Satzung der Einheitspunktierliste des Rheinlandes, Stand 25. April 2009 ↗. Termine, Austragungen und historische Ergebnislisten werden auf dieser Seite fortlaufend ergänzt.

Austragungen

Noch keine Austragung eingetragen.